Guten Tag, im Namen von Pro Vitalis eröffne ich einen Multiplesklerose Blog. Zu meiner Person: Ich bin Jahrgang 1989 habe seit dem 16. Lebensjahr eine diagnostizierte MS und arbeite momentan mit Menschen mit Behinderungen als Betreuer.

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Neunter Blogeintrag

19.06.2018

  Etwas das die Beziehungsgestaltung, mal abgesehen von den sonst schon vorhandenen Schwierigkeiten einer Begegnung, ist, dass mein Selbstwert sehr unstet ist, vor allem bei Ausfällen von Befähigungen durch einen Schub. Früh habe ich den Glaubenssatz ''du musst funktionieren'' bekommen, zu Zeiten eines Schubes kollidiert meine Verfassung oftmals mit diesem Glaubenssatz und meine Tage erscheinen übersät von inneren Konflikten und Zweifel. ''Bin ich denn überhaupt noch genügend gut?'' oder ''Kann ich dem Gegenüber noch etwas bieten?'' fragen in diese Richtung werden dann zum allgegenwärtigen Begleiter. Fragen womöglich die allzu menschlich sind, Fragen die mir die Lust am Kontaktaufbau nehmen. Beim nächsten Mal berichte ich von dem Medikament welches ich aktuell nehme.   Mit freundlichen Grüssen ProVitalisMs

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Achter Blogeintrag

15.02.2018

Wie beim letzten Blogeintrag erwähnt erzähle ich euch heute mehr über einige Auswirkungen der Gedankenspirale auf mein Verhalten. Etwas das ich oft bemerke ist, dass ich so sehr absorbiert bin durch meine Gedanken, dass ich nur im Geringsten mitkriege was um mich herum geschieht. Das wiederum nimmt mir die Faszination an der Sache die ich gerade ausführe oder hindert mich daran in Kontakt zu treten mit einem Gegenüber, sozusagen kann ich mich nicht auf das einlassen was ich gerade tue. Das hat zur Folge, dass es mich ernüchtert und unmotiviert macht in all meinen weiteren Handlungen. Als ich einen guten Freund fragte wie er mich in solchen Momenten erlebt sagte er: Resigniert, zurückgezogen, unfähig dich auf etwas einzulassen und, dass ich nicht bei der Sache bin in solchen Momenten. Beim nächsten Blogeintrag werde ich gewisse Gedanken zu meiner Beziehungsgestaltung im zwischen...

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Siebter Blogeintrag

15.12.2017

Wie beim letzten Blogeintrag erwähnt erzähle ich heute über meine Gedanken zur Aussage dieser Frau. Ich beobachte an mir, dass ich manchmal körperliche Symptome habe wie z.B Kribbeln, leichte Gleichgewichtsstörungen, Schwächegefühl die zwar nicht sichtbar sind für andere doch für mich sehr präsent wahrnehmbar. Das lenkt meine Gedanken in eine Richtung die meine Stimmung auf unterschiedliche Weisen beinflussen. Hier einige spezifische Gedanken die ich mir mache z.B beim Tanzen: ''ach wie schön es früher war, was ich früher alles noch machen konnte, wie frei sich die Bewegungen anfühlten'', ''ob es wohl jemandem auffällt, dass sich die rechte Seite meines Körpers anders anfühlt als die linke?'' oder, ''ich wünsche mir nochmals unbeschwert tanzen zu können, ohne, dass mir immer diese Gedanken in die Sinne kommen''. Beim nächsten Mal erzähle ich mehr dazu wie diese Geda...

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